Zerstörung als Chance

Rotterdam ist als vertikale Stadt aus Stahl und Glas konzipiert: Entworfen vom Büro des weltberühmten Architekten Rem Koolhaas.

Rotterdam stand lange Zeit für Armut, Verwahrlosung und Hässlichkeit. Doch das Image der zweitgrößten niederländischen Stadt hat sich inzwischen gewandelt. Seit 1940 die deutsche Luftwaffe die Altstadt in Schutt und Asche gelegt hat, ist sie keine klassisch schöne Stadt mehr. Gesichtslose Nachkriegsbauten empfingen den Besucher vielerorts. Doch mit den modernen Sehenswürdigkeiten und einem Wirtschaftswachstum, den Rotterdam seinem Hafen zu verdanken hat, wird Rotterdam bunt und ist keineswegs nur eine Industriestadt. Wahrzeichen, wie die Erasmusbrücke und das Hotel New York, verbinden die Vergangenheit mit der Neuzeit. Rotterdam, die nach Amsterdam zweitgrößte Stadt in den Niederlanden, hat die Zerstörung als Chance begriffen, architektonisch Neues zu wagen. Wo einst Seeleute in Hafenspelunken ihre Heuer versoffen, wachsen bis zu 50 Stockwerke hohe Wohntürme in den Himmel. Rotterdam, Europas größter Hafen, zieht immer weiter die Neue Maas hinunter Richtung Meer – und die frei werdenden Flächen nutzen Architekten kreativ. Deshalb ist Architektur in Rotterdam absolut sehenswert.

 

 

Sylvesterrückblick

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